Zwangsversteigerung, es wird ernst

Wir haben heute den Ernstfall auf einer Versteigerung geprüft.

Das Blockhaus das uns gut gefallen hatte stand heute auf dem Versteigerungsplan.
Einen Maximalpreis hatten wir schon durch lange Kalkulationen und viele Recherchen im Internet für uns festgesetzt.
Ebenso den Scheck für die Sicherheitsleistung bei unserer Bank organisiert.
Also ab ins Auto und voller Vorfreude zur Versteigerung.

Um es Vorweg zu nehmen: Wir haben den Zuschlag für das Haus nicht bekommen.

Das Objekt scheint auch noch anderen Interessenten gefallen zu haben.
Denn ganz im Gegensatz zu meinen bisherigen Erfahrungen war der Termin recht gut besucht.
Es waren auch ‚Händler‘ anwesend. Diese kaufen möglichst günstig Objekte auf Versteigerungen um sie danach bei Immobilienscout wieder zu verkaufen.

Leider war ein Interessent anwesend der am Ende mehr geboten hat.
Wir hatten unseren Maximalpreis schon ausgereitzt und um nicht Schiffbruch zu erleiden haben wir uns nicht verleiten lassen dieses Maximum zu überbieten.
Im Nachhinein bleibt zu sagen das es sehr wichtig ist im Vorfeld genau zu kalkulieren und seinen maximalen Preis auszuloten.
Natürlich muss sich dann in der Versteigerung auch an diese Rechnung gehalten werden.
Ich denke nur so kann man in der Hitze des Gefechtes einen klaren Kopf behalten und sich nicht selbst an die Wand fahren.

Ist schon ein wenig ärgerlich das wir das Haus nicht bekommen haben aber selbstgesetzte Grenze ist eben Ende der Fahnenstange.
Wer weiss für was es gut war. Wir haben zumindest wieder einiges gelernt. Ich habe auch deutlich gemerkt das die Besuche auf anderen Zwangsversteigerungen mir eine Art Gelassenheit gebracht haben. Kann ich jedem nur empfehlen ….

Also weiter geht es in der Geschichte. Es bleibt spannend. 🙂

Zwangsversteigerung die 2.

Zwischenzeitlich war ich erneut auf einem Zwangsversteigerungstermin.
Leider hatte ich auch hier kein Glück. Null Interessenten hiess die Devise. 🙁
Aber ich konnte wieder einen schönen Plausch mit dem Rechtspfelger machen.
So kommen echt interessante Sachen ans Licht. Mittlerweile sind viel Fragen die sich mir noch gestellt hatten ausgeräumt.
Es hat sich also trotzdem gelohnt. 🙂

Besichtigung, auf ein Neues

Heute haben wir uns ein wirklich sehr tolles Objekt in der Zwangsversteigerung angesehen.
Das Haus ist ein Holzblockhaus gebaut von der Firma Honka.
Ein Haus komplett in Holz hat schon ein sehr wohnliches, angenehmes Gefühl.
Auch ist die Ausstattung sehr schön gemacht. Z.B. die Fliesen im EG würden direkt passen. Das hatten wir bis jetzt noch nicht.
Aber auch hier wieder der bekannte Haken. Ja ohne geht es anscheinend wirklich nicht.
Das Haus ist noch nicht komplett fertig gestellt. Im Innenausbau fehlen noch alle Bäder, es gibt noch kein Warmwasser über die Heizungsanlage und der Keller ist auch noch nicht fertig ausgebaut.
Trotz der Mängeln bzw. Restfertigstellungsarbeiten ist es vom Zustand her bis jetzt mit Abstand das beste Versteigerungsobjekt das wir uns angesehen haben.
Leider konnten wie nicht alle Zimmer richtig besichtigen. Die Eigentümer waren etwas reseviert in dieser Angelegenheit.

Jetzt heisst es wieder kalkulieren. 🙂
Ein Gutes hat es aber: Ich kann mittlerweile recht flott den ungefähren Wert einer Immobile bestimmen.
Musste ich mir die ganzen Formeln und Punkte am Anfang noch mühselig aus einem Immobilengutachten abschauen sitzt die Berechnung jetzt schon auf Anhieb. 🙂

Besichtigung die Nächste

Heute war wieder ein Objekt in der Zwangsversteigerung auf dem Besichtigungsplan.
Auch hier nichts neues: Reichlich Mängel, feuchter Keller aber freundliche Bewohner die bereitwillig Auskunft gegeben haben.
Jetzt heisst es erst einmal eine Kalkulation aufstellen. Denn das Haus könnten wir uns schon irgendwie vorstellen.
Schön das ich auf meine ganzen Fragen auch Antworten bekommen habe. So habe ich einen relativ guten Ausgangspunkt für die Kalkulation.
Bleibt zu hoffen das der gute Mann auch alles erzählt hat …..

Besichtigung …

Heute haben wir das 2. Objekt in einer Zwangsversteigerung besichtigt.
Au weia…… 🙂
Wir hatten immer gedacht die ganzen Unterschicht ‚Messie Chaos‘ Folgen auf Sat1/Kabel1 oder wo sonst auch immer die laufen wären nur gestellte Storys.
Heute wurden wir eines Besseren belehrt.
Naja, es war nicht ganz so schlimm wie man es im Fernsehen bestaunen kann aber die Tendenz war deutlich vorhanden.
Ganz nebenbei wurde auch noch eine wichtge Fragestellung beantwortet: JA, es ist möglich ein Haus 10 Jahre nicht mehr sauber zu machen. 🙂

Die Gespräche mit dem Makler waren aber wieder mal sehr erheiternd. Ist doch immer wieder witzig was da manchmal für ein Blödsinn rauskommt.

Auf zum nächsten Objekt.

Zwangsversteigerung die 1.

Heute war ich auf einem Zwangsversteigerungstermin.
Ich wollte mir ansehen wie solch eine Veranstaltung abläuft. Vielleicht sogar einige Kniffe und Tricks abschauen ….
Leider war das Objekt wohl nicht sehr begehrt denn es war nur ein einziger Interessent anwesend.
So konnte ich die Bietphase nicht wirklich beobachten.
Dafür habe ich mich mit dem Rechtspfleger der die Versteigerung geleitet hat unterhalten.
Er hat noch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.
Alle die an diesem Weg ein Objekt zu erstehen interessiert sind sollten wirklich sebst ein paar Versteigerungen besuchen bevor es ernst wird.
Nur durch andauerndes fragen lernt man die Fachbegriffe zu verstehen. Auch bekommt man ein Gefühl welche Informationen wirklich wichtig und welche eher unwichtig sind.

Objekt in der Zwangsversteigerung

Wir haben uns das erste Objekt welches in der Zwangsversteigerung ist angeschaut.
Wie fast schon zu erwarten gibt es auch in dieser Schiene von Objekten einige Haken.
Das Haus an sich war nicht gerade im besten Zustand, um es vorsichtig auszudrücken.

Begleitet hat uns ein Makler der von den Gläubigern mit der Vermarktung beauftragt wurde.
Im Gespräch mit ihm konnten wir erfahren das Immobilien in der Versteigerung sehr oft ‚Problemobjekte‘ sind.
Also meistens irgendwo ein oder mehrere Gründe (Mängel) bestehen warum das Objekt nicht frei verkauft werden konnte.
Da kommt es dann sehr schnell vor das z.B. die Aussenwände des Kellers feucht, das Dach undicht oder noch grassere Mängel bestehen.

Grmpf … aber ich hatte mit so etwas schon fast gedacht.

Wir werden uns nun genauer überlegen ob wir auch ein Haus in betracht ziehen das wir erst in grösserem Umfang renovieren/sanieren müssen.
Wenn der Preis stimmt wäre das eventuell auch eine interessante Alternative.

Wir bleiben am Ball. 😉

Versteigerungen

Da wir noch nicht so recht das richtige Häuschen gefunden haben rücken ab sofort auch Versteigerungen in unseren Blickwinkel.
Im INet findet man sehr viel Informationen auf was man bei Versteigerungen achten sollte.
Da die meisten wohl nicht wirklich Profis auf diesem Gebiet sind ist es sehr sinnvoll solche Infos sorgfältig zu lesen.
Im nächsten Schritt werde ich ein paar Versteigerungen als Gast besuchen. Einfach um ein Gefühl zu bekommen wie so etwas abläuft.

Termine von Zwangsversteigerungen findet man z.B. über Immobilien Scout oder über Makler die sich auf Veröffentlichungen von Zwangsversteigerungen spezialisiert haben.
Allerdings würde ich nicht unbedingt kostenpflichtige Angebote nutzen. Denn es gibt auch sehr viele kostenlose Info Möglichkeiten.
Auf den Seiten von http://www.hanmark.de/bundeslaender.html oder http://versteigerungspool.de/amtsgerichte/
wird man z.B. fündig.
Mal sehen wo uns dieser Weg hinführt. 🙂