Zwangsversteigerung die 1.

Heute war ich auf einem Zwangsversteigerungstermin.
Ich wollte mir ansehen wie solch eine Veranstaltung abläuft. Vielleicht sogar einige Kniffe und Tricks abschauen ….
Leider war das Objekt wohl nicht sehr begehrt denn es war nur ein einziger Interessent anwesend.
So konnte ich die Bietphase nicht wirklich beobachten.
Dafür habe ich mich mit dem Rechtspfleger der die Versteigerung geleitet hat unterhalten.
Er hat noch ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.
Alle die an diesem Weg ein Objekt zu erstehen interessiert sind sollten wirklich sebst ein paar Versteigerungen besuchen bevor es ernst wird.
Nur durch andauerndes fragen lernt man die Fachbegriffe zu verstehen. Auch bekommt man ein Gefühl welche Informationen wirklich wichtig und welche eher unwichtig sind.

Objekt in der Zwangsversteigerung

Wir haben uns das erste Objekt welches in der Zwangsversteigerung ist angeschaut.
Wie fast schon zu erwarten gibt es auch in dieser Schiene von Objekten einige Haken.
Das Haus an sich war nicht gerade im besten Zustand, um es vorsichtig auszudrücken.

Begleitet hat uns ein Makler der von den Gläubigern mit der Vermarktung beauftragt wurde.
Im Gespräch mit ihm konnten wir erfahren das Immobilien in der Versteigerung sehr oft ‚Problemobjekte‘ sind.
Also meistens irgendwo ein oder mehrere Gründe (Mängel) bestehen warum das Objekt nicht frei verkauft werden konnte.
Da kommt es dann sehr schnell vor das z.B. die Aussenwände des Kellers feucht, das Dach undicht oder noch grassere Mängel bestehen.

Grmpf … aber ich hatte mit so etwas schon fast gedacht.

Wir werden uns nun genauer überlegen ob wir auch ein Haus in betracht ziehen das wir erst in grösserem Umfang renovieren/sanieren müssen.
Wenn der Preis stimmt wäre das eventuell auch eine interessante Alternative.

Wir bleiben am Ball. 😉