Herzlich willkommen auf unserem kleinen aber feinen Haus-Blog

Hervorgehoben

Schön das Ihr Euch auf unsere Seiten verirrt habt.
Hier geht es im Grunde genommen um unser ganz persönliches Traumhaus.
Wir sind schon länger auf der Suche nach einem eigenen Heim.
Da wir auf unserem Weg einige Höhen und Tiefen erleben mussten haben wir entschieden unsere Erfahrungen mit anderen geplagten Usern zu teilen.
Ganz nebenbei ergibt sich für uns auch eine Art Tagebuch. Was sicherlich nach einiger Zeit ganz witzig zu lesen sein wird. 🙂

Feedback und Anregungen sind natürlich willkommen.
Also nur her mit Euren Kommentaren.

Gruß
Sam, Diana und Markus

Vertrag unterzeichnet

So, mal wieder ein kleines Update:
Wir haben nun den Kaufvertrag unterzeichnet.
Da wir noch nie ein Haus gekauft haben und uns dadurch etwas die Erfahrung fehlt, ist es gar nicht so einfach den Durchblick zu behalten.
Eins ist zumindest klar: Ab jetzt sind wir verschuldet. 🙂
Und wenn alles glatt geht sind wir vor Jahreswechsel im Besitz einer Immobilie. 🙂

Ziel ist in Sicht

Das Ziel ist so langsam in Sicht.
Wir haben den Vertragsentwurf in den Händen, letzte Einzelheiten mit der Bank sind geklärt und den Notartermin haben wir nun auch schon.
Hätte nicht gedacht was auf den letzten Metern noch alles zu klären ist ……
Heute noch schnell einen Auszug aus dem Baulastenverzeichnis für 50 Euro bestellt. Die Ämter begnügen sich nicht mit einem Trinkgeld. 🙂
Naja, man kauft ja (hoffentlich) nur einmal ein Haus.

Ich habe die letzten Tage mit der Planung des Umbaus verbracht. Da bin ich doch glatt in meinem Element. 🙂
Meine Freundin lässt mir freie Hand, was will man mehr?

Auf der Liste stehen:

  • Sat Anschluss in 3 Zimmern. Im Wohnzimmer 2 Leitungen.
  • Elektrischer Rollladenantrieb. Dazu möchte ich die Rollladenkästen umbauen. Das muss ich mir vor Ort aber noch einmal genau ansehen.
  • In 2 Zimmer werden die Rollläden wahrscheinlich stillgelegt.
  • Aufbau einer Hausautomatisation via Funk mit der Z-Wave Technologie. Die Rollläden werden wohl das erste Element sein.
  • Vernetzte Rauchmelder in 4 Zimmern.
  • Steckdosen an verschiedene Stellen erweitern. (Schlitze kloppen. 🙁 )
  • Netzwerkabel einziehen ….. (Schon wieder Schlitze. 🙁 )
  • Parkett abschleifen. Das ist leider arg in Mitleidenschaft gezogen.
  • Plätzchen für Beamer und Leinwand aussuchen. 🙂
  • Wahrscheinlich muss auch noch ein bisschen Fliesen verlegt werden.
  • Im Keller gibt es eine feuchte Ecke. Also von aussen aufgraben und abdichten. Das aber frühstens im nächstes Jahr.
  • Wir haben noch eine verhunzte Treppe belegt mit Jura-Marmor im Angebot. Wer Tipps hat wie man die retten kann, immer her damit.
  •  ….. ja die Liste ist sicherlich noch nicht komplett und wächst quasi dynamisch. 🙂
  •                                       to be continued ……

Für weitere Planungen muss ich mir vor Ort noch einmal die Gegebenheiten ansehen.
Also schnell noch einen Termin ausmachen. Es bleibt spannend.

Haus gefunden?

Wenn ich auf den Kalender sehe so wird klar das es Zeit für ein kleines Update ist.
Eigentlich deutlich überfällig. 🙂

Und darum ist das Update umso freudiger … denn es sieht so aus als ob wir unser Haus endlich gefunden hätten.
Ja, ich kann es selbst noch nicht so recht glauben.

Gefunden haben wir es durch die gute alte Mundpropaganda.
Eine Bekannte von meiner Freundin hat den Kontakt hergestellt. So entfällt dann zu aller Freude auch noch die Maklergebühr für uns. 🙂

Aber wir sind noch nicht am feiern. Erst wenn alles in trockenen Tüchern ist.
Da haben wir doch einfach schon zu viel erlebt in letzter Zeit. Ich bin aber guter Dinge.
Mit viel Glück haben wir den Vertragsentwurf Ende dieser Woche in den Händen … 🙂

Nichts Neues an der Front….

Tja, was gibt es Neues zu erzählen?

Richtig: Nichts! Aber auch wirklich rein gar nichts.
An der Häuserfront hat sich nicht viel getan.
Wir haben uns die Tage noch ein Haus angesehen, doch da stimmt meiner Meinung nach der Preis nicht.
Wie so oft. 🙂
3 neue Häuser im Augenschein ….
Die Devise heisst wie immer: Mal sehen wo die Reise hingeht. 🙂
Wird eigentlich langsam wirklich Zeit das wir unser Haus finden.

Ikelite Gehäuse für die Sony Alpha 55 undicht

Ich hatte das Glück ein gebrauchtes Ikelite Unterwassergehäuse für die Sony Alpha 55 für kleines Geld zu bekommen.
Beim ersten Test (natürlich ohne Kamera) im Schwimmbad fiel leider auf das das Gehäuse an der Halterung für das Pilotlicht undicht ist.
Kleine aber beständige Tropfen liessen sich im Gehäuse blicken. Und das schon bei einer geringen Wassertiefe.

Nachdem sich der Frust etwas gelegt hatte bin ich der Ursache auf den Grund gegangen.
Es sah so aus das der Plastikeinsatz im Gewinde für das Pilotlicht gerissen war. Der Vorbesitzer hatte eventuell eine zu lange Schraube eingeschraubt und diese vermutlich mit Gewalt angezogen.

Nach Ausbau des Einsatzes viel sofort der Riss in dem Plastikteil auf.
Die Vermutung schien sich also zu bestätigen.
Zum Glück hatte das restliche Gehäuse nichts abbekommen.
Auf den Bildern sieht man den Riss sehr schön:

Also einen neuen Einsatz bei Ikelite Deutschland bestellt.
Das Ersatzteil ist jetzt aus Aluminium. Hat Ikelite die Probleme erkannt?
Gekostet hat es inkl. Versand 17 Euro. Also war der erste Schreck doch deutlich grösser als die Kosten des Problems. 🙂
Trotzdem natürlich unnötig …..

Was lernen wir daraus?
Es ist sehr wichtig sich an die Vorgaben des Herstellers zu halten und keine zu langen Schrauben einzuschrauben.
Und noch viel wichtiger diese nicht zu fest anzuziehen.
Auch sollte man vermeiden zu schwere Gegenstände an die Halterung für das Pilotlicht anzuschrauben.
Der Importeur ging am Telefon noch einen Schritt weiter: Er gab mir den Tipp gar nichts an der Halterung zu befestigen.

Das Plastikteil das von innen über die Mutter geklebt ist stellt übrigens eine Art Schraubensicherung dar. Es ist einfach nur auf das Gehäuse geklebt und kann mit einem flachen Schraubendreher abgehebelt werden. Dann kann man die Mutter sauber und ohne Probleme abschrauben.

Die ersten Paprika

So, wir haben gestern die erste Paprika geerntet.
Im Vergleich zu den gekauften Paprikas schmecken sie intensiver und sind nicht ganz so ‚wässrig‘.
Dafür sind sie nicht so gross wie die aus dem Supermarkt.
Ich habe Euch 2 Bilder von dem Stock der am weitesten ist angehängt.
Die beiden anderen Pflanzen brauchen noch etwas Zeit. Mal sehen ob sie es dieses Jahr überhaupt schaffen.

 

 

 

 

 

 

Na wenn das mal nicht lecker aussieht. 🙂

Hartenberger Mega-Compact LiMa Akku reaktivieren

Ich besitze eine Hartenberger Mega-Compact Tauchlampe.
Da ich mir damals etwas Gutes tun wollte habe ich die Lampe in der Lithium-Mangan Ausführung bestellt.
D.h. als Akku werden Lithium-Mangan Zellen eingesetzt.
Alles super und hat noch einmal eine Ecke mehr Geld gekostet.

Da ich die Lampe eine Zeitlang (ca. 2 Jahre) nicht mehr benutzt und mich auch nicht um sie gekümmert habe, war der Akku tiefentladen.
Grummel ….. denn auch nach anstecken des Ladegerätes tat sich nichts. Die Lampe wurde nicht mehr erkannt.
Nach kurzem Lesen auf der Hartenberger Seite fand ich den Hinweis das tiefentladene LiMa Akkus zu Hartenberger für eine Überprüfung eingeschickt werden müssen.
Sollte der Akku noch in Ordnung sein würde er dort ‚entsperrt‘ werden und man würde ihn wieder bekommen.
Anderfalls müsste ein neuer Akku erstanden werden. Nicht gerade günstig denn im Austausch kostet ein neuer LiMa Akku geschlagene 200 Euro. 🙁

Da ich sowieso nichts mehr zu verlieren hatte habe ich den Akku zerlegt um mir das Übel anzusehen.

Aussicht hinter dem ersten Deckel:
So bin ich noch nicht wirklich an die Zellen gekommen. Daher habe ich die Anschlüsse auf der Platine markiert und abgelötet.
Danach die Platine abgenommen und den darunterliegenden Akkugehäuseteil abgeschraubt.

 

 

 

So sieht es danach aus:
Als Zellentyp wurde von Hartenberger die 18650 Bauform gewählt.
Es sind 3 Zellen parallel verschaltet. 4 parallele Blöcke sind dann seriell hintereinander geklemmt. (3P4S)
Nachdem der Akku nun zugänglich war konnte ich alle 3er Blöcke mit dem ernüchternden Ergebnis von 0,4 Volt durchmessen.
Also schon recht happig tiefentladen. Kapazitätsverlust ole …..

 

Ich habe den kompletten Akkupack mit einem Modellbauladegerät was auch LiMa und LiIon Akkus laden kann langsam aufgeladen. Dabei immer die Spannung aller 3er Blöcke kontrolliert.
Als Ladeschlussspannung habe ich pro 3er Zellenblock 4,1 Volt gewählt. Also erstmal etwas konservativ.
Nachdem der Akkupack wieder geladen war wurde er auch vom Hartenberger Ladegerät erkannt und ohne weitere Fehler angenommen.
D.h. das ‚entsperren‘ beläuft sich lediglich auf ein Laden des Packs.
Also Sonne im Unglück gehabt.

Im ersten Test hat die Lampe einwandfrei funktioniert. Mal sehen wie sie sich im weiteren Verlauf verhält.
Der Akku wird wahrscheinlich einen Schlag abbekommen haben. Wie gross der Kapazitätsverlust ist kann ich noch nicht sagen.

Also lasst Euch nicht von dem ollen LiMa Akku ärgern.
Wenn Ihr ein passendes Ladegerät besitzt könnt Ihr den Akku mit etwas Glück reaktivieren.
Allerdings bei den folgenden Ladungen die Lampe lieber im Blick behalten. Man weiss ja nie. 🙂

Übrigens gibt Hartenberger eine regelmässige Ladung nach spätestens 5 Monaten vor.
So kann man sich den Ärger mit dem Akku vom Hals halten.
Siehe hier: Hartenberger
Ich habe mir mal eine Erinnerung im Mailprogramm gesetzt. 🙂

Unnötig zu sagen das Ihr nur mit einem geeigneten Ladegerät an dem Pack rumfummeln dürft. (Stichwort Ladeschlussspannung)
Die Spannungen der einzelnen Zellenblöcke sollte unbedingt während der Ladung von Euch überwacht werden.

Und nun weiter viel Spass mit Eurer Lampe. 🙂

Die eigene Paprika

… warum nicht mal die eigenen Paprikaschoten im Salat verwerten?

Da wir noch zu Miete wohnen besitzen wir keinen Nutzgarten im eigentlichen Sinn.
Allerdings haben wir einen schönen Süd-Balkon der sich für die eigene Paprikazucht geradezu anbietet.

Grosse Töpfe, Blumenerde und Paprikapflanzen waren schnell im Baumarkt gekauft.
Und unser Sohn war natürlich hellauf begeistert und hat direkt beim Einpflanzen geholfen.

Leider habe ich den Fehler gemacht unterschiedliche Blumenerde zu kaufen. Neben einer hochwertigen Erde ist auch eine aus dem Billigsegment in den Wagen ‚gerutscht‘. Jetzt im Wachstumsverlauf der Pflanzen sieht man ganz deutlich welche von ihnen die günstige Erde abbekommen hat.

Merke: Günstig nicht wirklich besser.

Nach einigen Recherchen im Internet war schnell klar das auch ein guter Dünger her muss. Getreu nach dem Motto ‚Wenn schon denn schon‘ soll die Ernte ja auch grosszügig ausfallen.
Tomaten-, Chilli- und Paprikapflanzen kommen alle aus der gleichen Gattung und benötigen daher ähnliche Bedingungen.
Aufgrund einigen Berichten habe ich mich für einen Tomatendünger von Algoflash eintschieden. Angeblicher Superdünger. Mit ihm soll es eine gute Ernte geben.
Ich lasse mich überraschen. 🙂

Hier ein paar Fotos von einer veredelten Sorte:

Einmal vom 12.6.:

Und 14 Tage später am 26.6.:

Nicht schlecht für den Anfang.
Wollen wir hoffen das der Sommer jetzt so richtig kommt.
Denn Sonne fehlt schon ein wenig.

Zwangsversteigerung, es wird ernst

Wir haben heute den Ernstfall auf einer Versteigerung geprüft.

Das Blockhaus das uns gut gefallen hatte stand heute auf dem Versteigerungsplan.
Einen Maximalpreis hatten wir schon durch lange Kalkulationen und viele Recherchen im Internet für uns festgesetzt.
Ebenso den Scheck für die Sicherheitsleistung bei unserer Bank organisiert.
Also ab ins Auto und voller Vorfreude zur Versteigerung.

Um es Vorweg zu nehmen: Wir haben den Zuschlag für das Haus nicht bekommen.

Das Objekt scheint auch noch anderen Interessenten gefallen zu haben.
Denn ganz im Gegensatz zu meinen bisherigen Erfahrungen war der Termin recht gut besucht.
Es waren auch ‚Händler‘ anwesend. Diese kaufen möglichst günstig Objekte auf Versteigerungen um sie danach bei Immobilienscout wieder zu verkaufen.

Leider war ein Interessent anwesend der am Ende mehr geboten hat.
Wir hatten unseren Maximalpreis schon ausgereitzt und um nicht Schiffbruch zu erleiden haben wir uns nicht verleiten lassen dieses Maximum zu überbieten.
Im Nachhinein bleibt zu sagen das es sehr wichtig ist im Vorfeld genau zu kalkulieren und seinen maximalen Preis auszuloten.
Natürlich muss sich dann in der Versteigerung auch an diese Rechnung gehalten werden.
Ich denke nur so kann man in der Hitze des Gefechtes einen klaren Kopf behalten und sich nicht selbst an die Wand fahren.

Ist schon ein wenig ärgerlich das wir das Haus nicht bekommen haben aber selbstgesetzte Grenze ist eben Ende der Fahnenstange.
Wer weiss für was es gut war. Wir haben zumindest wieder einiges gelernt. Ich habe auch deutlich gemerkt das die Besuche auf anderen Zwangsversteigerungen mir eine Art Gelassenheit gebracht haben. Kann ich jedem nur empfehlen ….

Also weiter geht es in der Geschichte. Es bleibt spannend. 🙂

Zwangsversteigerung die 2.

Zwischenzeitlich war ich erneut auf einem Zwangsversteigerungstermin.
Leider hatte ich auch hier kein Glück. Null Interessenten hiess die Devise. 🙁
Aber ich konnte wieder einen schönen Plausch mit dem Rechtspfelger machen.
So kommen echt interessante Sachen ans Licht. Mittlerweile sind viel Fragen die sich mir noch gestellt hatten ausgeräumt.
Es hat sich also trotzdem gelohnt. 🙂